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Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder

In den meisten Bundesländern sind Rauchwarnmelder in Wohnungen mittlerweile Pflicht. Im Gegensatz zu Mietern oder Hausbesitzern, die die Melder ohne Vorkenntnisse oder Qualifikation anbringen dürfen, ist dies dem Errichter nicht erlaubt. (Siehe dazu die Hinweise weiter unten)

Die Anwendungsform für Rauchwarnmelder, DIN 14 676, verlangt den Nachweis der Fachkompetenz für Dienstleistungserbringer. Das heißt, die Norm sieht für die Projektierung, Installation und Instandhaltung zwingend die "Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder" vor.

Der Titel "Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder" kann sehr gut werblich genutzt werden. Damit kann man dokumentieren, dass man nach den anerkannten Regeln von Wissenschaft und Technik arbeitet und sich damit von vielen Wettbewerbern abhebt und unterscheidet.

Auf dem Lehrplan stehen unter anderem folgende Themen:

  • die Entstehung von Brandgeruch
  • Versuche am Brandhaus
  • die Funktion von Brandrauchmeldern
  • Die DIN 14 676 und DIN 14 604
  • Wissen zu den Themen Projektierung, Installation und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern

Die Einladungen zum Lehrgang versenden wir in der Regel etwa 10 Wochen vor Lehrgangsbeginn. Reservierungen - auch unverbindliche - vor der offiziellen Einladung nehmen wir jederzeit gerne entgegen.

Wichtige Hinweise, die Sie unbedingt kennen sollten.

  1.  Die DIN 14676 verlangt die „Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder“, wenn Sie als Dienstleister in Privatwohnungen Rauchmelder projektieren, installieren oder Instand halten.
  2. Bei der DIN handelt es sich um eine Norm, die selbstverständlich keine Gesetzeskraft hat. Das bedeutet, dass Sie sich nicht strafbar machen, wenn Sie Rauchwarnmelder ohne den Nachweis „Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder“ projektieren, installieren oder Instand halten. Sie sollten aber klar beachten, dass im Falle von Auseinandersetzungen (im schlimmsten Fall haben Rauchwarnmelder bei einem Brand versagt) die deutschen Gerichte in der Regel darauf abzielen, ob bei der Projektierung, der Installation oder der Instandhaltung die anerkannten Regeln von Wissenschaft und Technik eingehalten worden sind. Und diese Regeln werden durch Normen – in diesem Fall durch die DIN 14676 – beschrieben.
  3. Nicht geregelt – auch nicht durch die DIN 14676 – ist der reine Verkauf von Rauchwarnmeldern, da hier die Projektierung, Installation und Instandhaltung nicht durch Sie vorgenommen werden. Der Verkauf ist daher völlig unproblematisch, wenn Sie damit keine Projektierung verbinden.
  4. Letztlich kann die „Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder“ auch noch werblich genutzt werden. Mit diesem Titel kann man dokumentieren, dass man nach den anerkannten Regeln von Wissenschaft und Technik arbeitet und sich damit von vielen Wettbewerbern abhebt und unterscheidet.

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